SV Vaihingen – SG Ober-/Unterhausen – 38:40 (13:19)

 

Das war’s…

 

Ein letztes Mal in diesem Mannschaftsverbund – es war das letzte Spiel der männlichen A-Jugend – ging es zum Auswärtsspiel nach Vaihingen. Die Schulsporthalle setzte Bedingungen voraus, die Handballer möglichst vermeiden möchten: Harzverbot, keine Zuschauerränge – die einzigen beiden Stühle wurden von unseren treuen Fans hart erkämpft und rutschiger Boden. Nichtsdestotrotz wollte man sich die Laune nicht verderben lassen und einen siegreichen Abschluss feiern.

Die Anfangsphase gestaltete sich vielversprechend. Die erste und zweite Welle funktionierte und auch der Abwehrverbund schien immer besser ins Spiel zu kommen. Das große Problem: Die Chancenverwertung und mangelnde Konsequenz. Vaihingen nutze es – zwar in kleinen Schritten, aber immer bedacht auf den Anschluss. Die sechs-Tore-Führung zur Halbzeit schwand immer weiter, weil die Hausener auch auf die äußeren Bedingungen wenig Antworten fanden. Beschimpfungen, ständigen Provokationen, unschönen Vergleichen und Respektlosigkeit war man auf engem Raum mit den gegnerischen Fans ausgesetzt. Jede eigene Aktion wurde mit aggressiven Kommentaren versehen, was die eigene Moral deutlich sinken ließ. Unser Trainer Olli, der über die Dauer des Spiels erstaunlich ruhig blieb, war in der Schlussphase des Spiels einem Anfall nahe. In der Auszeit wurde der Siegeswillen von unseren Trainern gefordert – mit Erfolg! In fast jedem Angriff konnten die Jungs der SG einen eigenen Treffer vorlegen, sodass es zum hart umkämpften Sieg reichte. Lobend hervorzuheben ist der Schiedsrichter, der trotz der Zuschauer ein gutes Händchen fürs Spiel erwies und seinem Konzept treu blieb. Für uns spielten und feierten in fremder Halle danach ausgiebig:
Dani, Marvin (6), Maxi (1), Ben (8), Vincent (3), Jonas, Samuel, Max (1), Ibo (6), Pon (5), Finn (10)

Wir blicken zurück auf eine ereignisreiche Zeit, die mit diesem Spiel endete.

Neben den Rundenspielen hier in der Region zog es uns auch in die Ferne. Egal ob Halle oder Rasen -Turniere waren immer ein großer Ansporn – ewiger Zweiter in Kuppingen, Seriensieger in Reusten, Ostdorf, CeCeBa-Cup und Heinigen, das Hallenturnier in Friedrichshafen, bei den Stuttgarter Kickers und Neckartenzlingen. Besondere Highlights waren die Teilnahmen beim Generation Handball in Viborg (Dänemark) und am IBOT in Biberach.

Neben spielerischen Teilnahmen prägte der Zusammenhalt untereinander unsere Mannschaft. Regelmäßig, sehr aufwändig organisierte Trainingslager (Danke auch an unsere Küchenelfen), mit abwechslungsreichem Programm und legendären Brettspielabenden, Quiz‘ und Karaoke gehörten zum jährlichen Programm. Ständiger Trainingsgast, der professionellen Inhalt einbrachte, war Jakob Reiter. Mit seinen außergewöhnlichen Trainingsmethoden und Trainingsgeräten hat er uns einen neuen Blick auf den Handballsport gegeben.
Des Weiteren waren auch handballferne Aktionen keine Seltenheit. Grillabende mit der ganzen Mannschaft und Eltern, Kartfahren und Ausflüge ins Sensapolis gehörten bei uns einfach dazu.

Auch wir als Mannschaft möchten uns in diesem Rahmen bedanken.
Wir als Truppe tragen eine klare Handschrift – Danke Olli für die 11 Jahre Engagement pur, Deine ununterbrochenen 100% auf und neben dem Spielfeld, Deine vielen Eigenschaften, die uns nur bereichert haben. Auch an unsere beiden Mannschaftsverantwortlichen Claudi und Bea, die im Hintergrund unglaublich viel organisiert und gelenkt haben, sagen wir ein herzliches Danke. Ohne Euch beide wäre dieser Erfolg, diese Zeit und diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Neben unserem Headcoach möchten wir uns auch bei Euch, lieber Simon, Ralf, Kai, Andi, Bernd, Albrecht und Noah, bedanken. Unser ständiger Begleiter Simon, der diese Mannschaft ebenfalls seit seiner Jugend – seit 9 Jahren – begleitet hat, eine jugendliche Atmosphäre beisteuerte und die Entwicklung von A-Z erlebt hat. Ralf, der unsere Torhüter auf ein nächstes Level hob, seinen Stil einbrachte und erfolgreich weitergab. Kai, von dessen Motivation wir alle blaue Flecken haben und dessen Leistungsanforderungen und persönlichen Gespräche der Mannschaft gutgetan haben. Andi, unser Mental-Coach, sportlicher Manager und offenes Ohr. Dein freundliche Gesprächsbereitschaft, auch in schwierigen Momenten, war enorm wertvoll. Bernd, unser Fitnesscoach und Profikicker, der uns im Training stets nass machte, wenn es ums 1:1 im Fußball ging. Albrecht, unser Excel-Nerd, der sämtliche Spielrechtsregeln kannte und anwendete. Auch der Zeitnehmertisch war mit dir immer besetzt. Auch unser Noah hat die Torhüter in der Entwicklungsphase begleitet und hatte immer einen einfachen, aber unfassbar wertvollen Tipp parat.

44 Jugendspieler konnten diese Trainererfahrung genießen. Tausende Kilometer wurden für Spiele zurückgesetzt, tausende Stunden Zeit investiert und Herzblut in uns Spieler hineingesteckt.

DANKE, DANKE, DANKE – für ALLES!!

 

ABER: Das Ende ist erst der Anfang. Wir freuen uns auf die aktive Zeit.