Die Bühne ist bereitet: In der Relegation zur Frauen-Oberliga geht es für vier ambitionierte Teams um denfinalen Schritt. Gespielt wird im Turniermodus „Jeder gegen jeden“ – Konstanz, Nervenstärke und ein breiter Kader könnten am Ende den Unterschied machen. Ins Aufstiegsrennen gehen die Verbandsligazweiten aus SG Hegensberg-Liebersbronn, Spvgg Mössingen, SG KIT/MTV Karlsruhe sowie der gastgebenden SG Ober-/Unterhausen.

Als leichter Favorit reist dabei die SG Hegensberg/Liebersbronn an. Die Mannschaft aus dem Esslinger Stadtteil verfügt über viel Qualität und Erfahrung im Kader, denn mehrere Spielerinnen haben bereits Einsätze in höherklassigen Ligen bis hin zur Bundesliga gesammelt. Doch auch dem Heimteam, welches in der Endabrechnung der regulären Saison die wenigsten Minuspunkte aufweist und als heimstark gilt, werden gute Chancen eingeräumt, da es mutmaßlich über den breitesten und ausgeglichensten Kader verfügt – was insbesondere bei einem Relegationsturnier und einer Gesamtspielzeit von 120 Minuten entscheidend sein kann. 

Die Konkurrenz aus dem Steinlachtal und dem Badischen dürfte sich nicht kampflos geschlagen geben. Mössingen ist traditionell für unangenehme, kampfstarke Auftritte bekanntund wird mit Gewissheit mit vielen Fans anreisen. Auch die SG KIT/MTV Karlsruhe besitzt das Potenzial, jedem Gegner Probleme zu bereiten und könnte in einem ausgeglichenen Teilnehmerfeld zum Überraschungsteam werden. Für Trainer Marcus Grimm erübrigt sich die Frage des Favoriten: „Jede Mannschaft hat während der Saison gezeigt, dass sie das Potenzial für eine Liga höher hat. Dies über einen gesamten Turniertag von morgens bis abends zu bestätigen ist die größte Herausforderung. Entscheidend wird sein, dass wir als Mannschaft auftreten und von Beginn an unsere Qualität und Durchschlagskraft auf die Platte bringen.“ SG-Goalie Anja Goller berichtet zudem, dass man sich vergangenes Wochenende während des Teamausflugs auf einer Hütte im Schwarzwald intensiv mit den teilweise völlig unbekannten Mannschaften befasst hat: „Bei aller theoretischen Gegnervorbereitung liegt der Fokus am Sonntag immer noch auf unserer eigenen Performance. Wir können jeden dieser drei Gegner schlagen, sind aber gefordert, ein letztes Mal gemeinsam über die Grenzen zu gehen und alles für unseren Traum vom Aufstieg zu investieren!“

Im Relegationsmodus jeder gegen jeden kommt es somit nicht nur auf die Tagesform an. Wer über das gesamte Turnier hinweg die wenigsten Schwächephasen zeigt, darf am Ende vom Aufstieg in die Oberliga träumen. Zum Auftakt um 11.00 Uhr kommt es direkt zum Nachbarschaftsduell gegen Mössingen. Spannung ist somit von Beginn an garantiert.

KATEGORIE

Frauen 1