Fahrlässigkeit im Angriff wird bestraft
SG Ober-/Unterhausen – HV Rot-Weiß Laupheim 27:33 (12:16)
Am vergangenen Samstag gastierte der neue Tabellenführer aus Laupheim unterm Schloss. Die Schützlingen von Wild/Bordt hatten sich viel vorgenommen und wollten mit einem Heimsieg die eigene Siegesserie weiter ausbauen.
Die SG startete jedoch mit einer schwachen Torausbeute, die sich über das ganze Spiel ziehen sollte, in die Partie. Nach knapp fünf Minuten netzte Linksaußen Greve das erste Mal für seine Farben. Die Gäste scheiterten jedoch ebenfalls am SG-Keeper Memisahovic, der sein Tor genau vier Minuten sauber hielt. Bis zum 9:9 per 7-Meter durch Flo Grauer (20.) war das Spiel offen. Danach folgte eine Schwächephase und die Gäste nutzten diese mit einem 3:0-Lauf zum 9:12 (23.). Wassilis Theodosiadis verkürzte nochmal auf 10:12, worauf der nächste 3:0-Lauf für Laupheim folgte zum 10:15 (26.). Diesen Rückstand konnte die SG bis zum Halbzeitpfiff lediglich auf vier Tore verkürzen (12:16).
In der zweiten Hälfte wollten die Labradore mehr Sicherheit bei den Torabschlüssen und klare Chancen aus dem Spiel heraus schaffen. Der roten Faden aus der ersten Halbzeit zog sich aber weiter und die Hausener scheiterten immer wieder am starken Keeper der Gäste oder am Aluminium. Dennoch hielt die SG die Gäste bis zur 39. Minuten auf vier Tore (17:21). Dann nahmen die Fehler im Angriffsspiel mehr und mehr zu und die Laupheimer wussten die Fehler zu bestrafen, wodurch der Rückstand zwischenzeitlich auf 9 Tore wuchs (19:28, 50.). Die SG ging nochmal volles Risiko und setzte auf den siebten Feldspieler und schnelle Abschlüsse. So gelang es den Hausherren nochmal ein wenig aufzuholen. Dennoch reichte diese Leistung bei weitem nicht aus und man musste sich schließlich verdient mit 27:33 geschlagen geben.
“Heute war nicht unser Tag, wir haben viele Fehler im Angriff gemacht und uns das Leben selber schwer gemacht. Dennoch müssen wir nach vorne blicken, denn die nächsten Spiele werden nicht einfacher.”, resultierte Kreisläufer Wassilis Theodosiadis den Endstand.
Nun heißt es Mund abwischen und weitermachen. Nächsten Samstag reisen die Labradore nach Deizisau zum nächsten Kracher.
Die Mannschaft bedankt für die lautstarke Unterstützung.
Es spielten:
J. Maier, Memisahovic – Lehmann (3), Fe. Schwille (1), Theodosiadis (3), Oeding (2), Rall (3), Häbich (2), Fl. Grauer (6/2), Wild, Fe. Grauer (1), Greve (4), T. Schwille, Hartl, Randecker (1)


