Schnuppern an der Sensation
HSG Owen-Lenningen – SG Ober-/Unterhausen – 31:28 (18:12)
Nach der Spielverlegung, aufgrund des EM-Finales, welches gleichzeitig zu unserem Spiel terminiert war, ging es für die männliche A-Jugend über die Alb zum bekannten Gegner nach Lenningen.
Die Bedingungen waren denkbar schlecht:
Acht Feldspieler – neben unseren Langzeitverletzten kamen auch krankheitsbedingte und durch Urlaubsreisen verhinderte Spieler dazu – und so trat man gegen den Liga-Primus mit hauchdünner Personaldecke an. Danke an Dani, der sich kurzfristig bereiterklärt hat, seine Stammposition – den Platz zwischen den Pfosten – abzulegen und gegen den Tabellenführer als Außenflitzer zu agieren.
Die Marschroute war klar. Die eigene Leistung konsequent am Maximum halten und dem Gegner das eigene Spiel aufdrücken, eine starke Abwehrleistung zeigen und gnadenloses Tempospiel Richtung gegnerisches Tor.
Die ersten Minuten machten den SG-Jungs Hoffnung. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. Immer wieder konnte der Angriff des Gegners gestoppt werden und im eigenen Angriff fand man Lösungen, die die Owener Abwehr überwinden konnte.
Leider konnte man den großen Aufwand im Angriffsspiel nicht in Tore umwandeln – Fehlwürfe und technische Fehler prägten die erste Halbzeit – und so ging es über die Zwischenstände 11:11 und 18:13 in die Kabinen.
Der Start in Halbzeit zwei war ebenfalls auf Augenhöhe. Beide Mannschaften egalisierten die Treffer der Gegner mit eigenen Toren. Zwar konnte sich die Heimmannschaft immer wieder auf drei bis fünf Tore absetzten, doch die Geschlossenheit in der Mannschaft verhalf uns fortwährend zum Anschluss und so konnte man, nach einer starken Phase und einem 4:0-Lauf, kurz vor Schluss tatsächlich einen ein-Tor-Rückstand herstellen. Fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss verhalf Owen zum umkämpften, aber zu keiner Zeit sicheren Heimsieg.
Fast alle Spieler spielten 60min, alle Spieler zeigten die eingeforderte Leistung, die die Trainer im Voraus des Spiels forderten und so konnte man erhobenen Hauptes, breiter Brust und mit einem Lächeln im Gesicht die Platte verlassen und den freien Tagen entgegen schauen.
Jetzt gilt der Fokus den beiden anstehenden Derbys – gegen Reutlingen und zuhause gegen den Lokalrivalen aus Großengstingen, die wir, nicht nur leistungstechnisch, sondern auch in Ziffern auf der Anzeigetafel, für uns entscheiden wollen.
Vielen Dank an unseren Feuerwehrmann Matti, der erneut, nach spontaner Anfrage, einsprang und das Torhüterduo in diesem Spiel komplettierte.
Auch möchten wir uns bei den mitgereisten Eltern bedanken, die, wie gewohnt, lautstark auf der Tribüne klatschten.
Es spielten: Lehle (T), Hummel (T), Geltsch, Hermeth (3), Herrmann (10), Koch (8), Kolbe (2), Omar (4), Reudelsterz (1), Ruf


