Weibliche Jugend B, Bezirksoberliga Neckar Alb, TSV Deizisau:SG Ober-/Unterhausen 24:22

Kampfgeist pur – wB1 der SG Ober-/Unterhausen liefert packendes Duell in Deizisau

Am vergangenen Samstag trat die weibliche B1 der SG Ober-/Unterhausen in der Bezirksoberliga Neckar-Alb auswärts beim TSV Deizisau an. Nach der bitteren Erfahrung gegen die KuGiS war klar: Die Mädels wollten ein anderes Gesicht zeigen. Und das taten sie – mit einer leidenschaftlichen Leistung, die trotz der knappen 24:22-Niederlage (Halbzeit 12:11) zeigt, dass die Leistungskurve nach oben zeigt.

Ein Spiel voller Wendungen
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach dem frühen Rückstand (1:0) glich man sofort aus, und hielt die SG mit wichtigen Treffern im Spiel. Zur Pause lag man nur knapp mit 12:11 zurück – ein klares Zeichen, dass die Mannschaft bereit war, alles reinzuwerfen.

Trotz eines Fünftels des Spiels in Unterzahl – immer in Schlagdistanz
Besonders bemerkenswert: Die SGOU musste gleich fünf Mal in Unterzahl agieren – das entspricht fast einem Fünftel der gesamten Spielzeit. Trotzdem verloren die Mädels nie den Anschluss. Immer wieder kämpften sie sich zurück, verkürzten Rückstände und hielten die Partie bis in die Schlussphase offen. Selbst in den letzten Minuten, als Deizisau auf 23:19 davonzog, stemmte sich die SG mit drei Toren in Serie noch einmal gegen die drohende Niederlage.

Enttäuschung, aber Zuversicht
Natürlich waren die Mädels nach dem Schlusspfiff enttäuscht – eine Niederlage schmerzt immer. Aber wir sind guten Mutes für die nächsten Spiele: Die kämpferische Leistung war stark, die Moral beeindruckend und die Reaktion auf das vorherige Spiel eindeutig positiv. Der Kampfgeist war eine Teamleistung.

Fazit:
Die Punkte blieben in Deizisau, aber die SGOU hat bewiesen, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Wer so auftritt, wird bald belohnt – und genau das ist die Botschaft für die kommenden Spiele.


Es spielten für die SGOU:
Sarah Martinitz, Svea Groh, Elina Zwickl, Eva Smoljakow, Nayaz Omar, Hannah Will, Maisie-Melodie Hanker, Sophia Kienle, Neele Brockel, Fanni Klarmann, Emily Grimm.