Weibliche B-Jugend 2, Bezirksliga Neckar-Alb, 

HC Wernau : SG Ober-/Unterhausen, 46:19

Bezirksliga-Krimi in Wernau: wJB SG Ober-/Unterhausen zeigt trotz Niederlage großen Kampfgeist

Am vergangenen Sonntag trat die weibliche B-Jugend der SG Ober-/Unterhausen in der Bezirksliga Neckar-Alb auswärts beim HC Wernau an. Die Teckhalle war Schauplatz eines temporeichen Spiels, das trotz des klaren Endstands von 46:19 (26:9) für die Gastgeber viele positive Aspekte für die Hausener Mädels bereithielt.

Starker Beginn und mutiger Angriff

Die SG startete selbstbewusst: Mara Albring eröffnete den Torreigen bereits nach zwei Minuten, kurz darauf legte Scarlett Boucek nach – 2:1-Führung für die Gäste! „Da haben wir gemerkt: Wir können hier was reißen“, meinte Scarlett Boucek nach dem Spiel. Doch Wernau, gespickt mit Oberliga-Talenten, drehte schnell auf. Vier Spielerinnen des HC – darunter drei aus der C-Jugend-Oberliga und eine A-Jugend-Aushilfe – erzielten zusammen unglaubliche 41 der 46 Tore.

Trainer Toschi Grauer lobte dennoch den Offensivmut seiner Mannschaft:

„Im Angriff haben wir es echt gut gemacht. Unsere Chancen genützt und viel ohne Ball gelaufen – damit die gegnerische Abwehr durcheinander gebracht. Echt gut gemacht!“

Abwehr unter Dauerfeuer

Die Defensive der SG hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Immer wieder kamen die Wernauer Top-Schützinnen über schnelle Eins-gegen-Eins-Situationen und präzise Würfe zum Erfolg. „Wir wussten, dass es hart wird, aber wir haben nicht aufgegeben“, sagte Kim Grauer, die mit sieben Treffern beste Werferin der SG war.

Kampf bis zur letzten Minute

Trotz des hohen Rückstands gaben die Hausener Mädels nie auf. Besonders in der Schlussphase zeigten sie Moral: Kim Grauer traf gleich mehrfach, Lara Ruppert und Mara Albring setzten weitere Akzente. „Wir wollten einfach zeigen, dass wir kämpfen können – egal, wie es steht“, so Lara.

Trainerbotschaft: Kopf hoch!

Grauer richtete nach dem Spiel eine klare Botschaft an sein Team:

„Die Abwehrarbeit muss besser werden, und wir arbeiten daran – gemeinsam schaffen wir das. Also Kopf hoch und durch – und beim nächsten Spiel wieder vollen Einsatz!“

Er erinnerte auch daran, wie stark der Gegner besetzt war:

„Wir waren gestern nicht so schlecht, wie das Ergebnis aussieht.“

Fazit und Ausblick

Die SG Ober-/Unterhausen B2 hat trotz der Niederlage gezeigt, dass sie im Angriff variabel und mutig agieren kann. Die Abwehr wird in den kommenden Trainingseinheiten im Fokus stehen. Mit dieser Einstellung ist klar: Die Mädels sind bereit für die nächsten Herausforderungen.


Es spielten für die SG Ober-/Unterhausen B2:

Elisa Feck, Nelia Geiselhart, Lara Ruppert, Angelina Zhabeli, Kim Grauer, Louisa Wolfer, Elina Henker, Scarlett Boucek, Mara Albring, Jule Staneker.