Herbe Niederlage gegen den Spitzenreiter – Weibl. C-Jugend Regionalliga

SG Ober-/Unterhausen – HSG Freiburg

Am vergangenen Wochenende traf die weibliche C-Jugend der SG Ober-/Unterhausen auf den derzeitigen Spitzenreiter der Regionalliga, die HSG Freiburg. Nachdem sich die Mannschaft in den letzten Wochen kontinuierlich gesteigert hatte und Schritt für Schritt immer besser zusammenwuchs, wollte man auch in diesem Spiel mit dem gleichen Engagement auftreten. Die Favoritenrolle lag klar bei den Gastgebern, die bislang erst eine einzige Niederlage hinnehmen mussten.

Im Vorfeld hatten die Trainer die Mädels auf die aggressive offensive Abwehr sowie das schnelle Umschaltspiel der Freiburgerinnen vorbereitet. Doch schon beim Aufwärmen ließ sich erahnen, dass die zweieinhalbstündige Anfahrt nicht spurlos am Team vorbeigegangen war.

Die ersten fünf Minuten begannen noch ordentlich, doch dann rutschte die Mannschaft in ein unkonzentriertes und wenig konsequentes Spiel ab. Die HSG Freiburg überrannte die SG förmlich, und eine zusätzliche Verletzung einer unserer Spielerinnen war in dieser Phase alles andere als hilfreich. Trotz zweier Auszeiten in der ersten Halbzeit wollte sich weder die Spielweise noch die Einstellung wesentlich ändern. Zur Pause stand es entsprechend deutlich 24:8.

In der Halbzeitpause appellierte das gesamte Trainerteam an die Mannschaft, sich im zweiten Durchgang von einer anderen Seite zu zeigen. Dass dieses Spiel nicht mehr zu gewinnen war, war allen klar – dennoch präsentierten sich die Mädels nach Wiederanpfiff verbessert. Die Spielweise war konzentrierter, es wurden mehr Torchancen erarbeitet, auch wenn nicht alle Chancen verwertet wurden und die Abwehr agierte kompakter.

Am Ende des Tages muss man diese deutliche Niederlage wohl als Erfahrung verbuchen – ein ungewohnt schwacher Auftritt, den niemand so schnell wieder erleben möchte.

Weiter geht es am Sonntag, den 7. Dezember, wenn die SG Ober-/Unterhausen zum Derby bei der HSG Stuttgart/Metzingen antritt. Hier können sich die Mädels hoffentlich wieder von ihrer gewohnten Seite zeigen

Für die SG waren im Einsatz:

Annika Kunert, Adrijana Dokic, Emily Grimm, Lilly Pautsch, Alina Zhabeli, Ceylin Tamcan, Ina Häbe, Sarah Christoph, Marie Schmälzle, Romy Pautsch, Charlotte Bertsch, Johanna Reiff