Spielbericht: Weibliche C-Jugend, Regionalliga
SG Ober-/Unterhausen – HSG Stuttgart/Metzingen

Die Partie unserer weiblichen C-Jugend gegen die HSG Stuttgart/Metzingen zeigte einen deutlichen Schritt nach vorn im Vergleich zur Vorwoche. Das Team trat mit einer spürbar besseren Einstellung an und zeigte von Beginn an, dass die Niederlage des letzten Spiels, so nie wieder geschehen sollte. Trotzdem fehlte an diesem Tag noch der feste Glaube daran, das Spiel wirklich für sich entscheiden zu können.

Im Angriff erspielte sich die Mannschaft viele ansehnlich herausgespielte Chancen. Die Aktionen liefen flüssiger, es wurde mutiger in die Tiefe gestoßen und die Mädels fanden immer wieder Lösungen gegen die Abwehr der Gäste. Am Ende fehlte jedoch häufig die Konsequenz im Abschluss. Zu viele gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, was es schwer machte, den Abstand zu verkürzen und Druck auf Stuttgart/Metzingen aufzubauen.

In der Abwehr war der Einsatz sichtbar verbessert, doch schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein, die sofort bestraft wurden. Abstimmungsprobleme, ein Schritt zu spät im Heraustreten oder ein verlorener Zweikampf verhinderten, dass die SG wirklich in Schlagdistanz kam. Endergebnis 44:31.

Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Die Ansätze waren gut, die Entwicklung erkennbar – nur der letzte Funke Selbstvertrauen hat noch gefehlt. Spätestens im nächsten Spiel gegen SG Bottwar sollte der Glaube an die eigene Stärke wieder voll da sein. Mit ihrem Potenzial und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit hat diese Mannschaft alles, was es braucht, um in der Regionalliga zu bestehen.

Diese Spielerinnen gehören in diese Liga – und das wollen sie im nächsten Heimspiel am Sonntag um 14.15 Uhr auch wieder mit einem Sieg beweisen.

Es spielten:

Annika Kunert, Adrijana Dokic, Jara Tupella, Charlene Roggenstein, Emily Grimm, Alina Zhabeli, Lilly Pautsch,

Ina Häbe, Sarah Christoph, Marie Schmälzle, Charlotte Bertsch, Romy Pautsch